Meine Mutter sagte seinerzeit mal zu mir “Junge – erst überlegen, dann reden!”. Heute gilt dieser Ratschlag mehr denn je nicht nur im realen Leben sondern auch in der digitalen Welt insbesondere innerhalb der Social Networks. Informationen, Statusmeldungen, Meinungen und/oder Fotos verbreiten sich schneller im Internet als einem vielleicht manchmal lieb ist. Hier liegen Chancen und Gefahren sehr nah beieinander. Wir können heute gar nicht mehr Herr über unsere eigene Kommunikation sein, denn alles, was wir via Facebook, Twitter, Blogs und Co. im Netz veröffentlichen, ist in seiner Fülle nicht mehr beherrschbar. Die digitale Selbstbestimmung wird zur Herausforderung. Wir können nicht all´ unsere Posts, Einträge und Artikel nach Eigen- und Fremdbild reflektieren und auf etwaige Differenzen reagieren sondern müssen darauf vertrauen, dass unser Gesagtes und Gemeintes auch dem Verstandenen entspricht.

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Gibt es diese viel zitierte “Work Life Balance” wirklich? In intensiven Gesprächen mit Freunden und Personen die mir sehr nahe stehen habe ich heraushören können, dass diese Personen sich häufiger für einen neuen Arbeitgeber entscheiden bei denen es offensichtlich besser möglich ist Beruf und Privatleben zu vereinen. Und zwar noch vor der möglichen Karriereentwicklung oder etwaige Auslandsaufenthalte. Aus Arbeitgebersicht sind flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Angebote sowie Gleitzeitmodelle ein bewährtes Instrument zur Mitarbeiterbindung. Im beruflichen Alltag sind jedoch Spitzenleistungen, Kreativität und  Kontinuität gefragt um möglichst bald den nächsten Schritt der Karriereleiter gehen zu können; zu Hause widmet man sich liebevoll um den Partner und die Kinder; dann joggen wir zum Work-Out und sind offen für einen Yoga- oder Pilates-Kurs – unmöglich?

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„Ich greife nach den Sternen!“ …zumindest für einen Augenblick und begebe mich auf die Reise in die Social Media Welt der Daimler AG.

Die intuitive Suche via Google nach „Daimler“ verlinkt zunächst auf die Corporate Website der Daimler AG verbunden mit unterkategorisierten Treffern wie „Marken & Produkte“, „Einstieg & Karriere“, „Daimler Kunst Sammlung“ oder „Unternehmen“. Ferner erhält man Suchergebnisse wie z.B. das Personenwagen-Portal von Mercedes Benz aber auch den Daimler-Blog. Und wie es sich für einen Konzern verhält, findet man ebenfalls den entsprechenden Wikipedia-Artikel unter den ersten Suchergebnissen. Geht man noch eine Ebene tiefer in der Recherche so bekommt man diverse Unternehmens-News über die verschiedensten Tageszeitungen, Branchenticker und (Finanz)nachrichtenkanäle.

Betrachtet man die Daimler-Website mit der Social Media Brille, so wird man schnell enttäuscht. Bis auf eine Verlinkung zum Daimler-YouTube-Channel, einem RSS-Feed-Angebot sowie diverse Social Bookmarks ist diese Corporate Website wenig Social Media affin. Erst die Eigeninitiative dem Twitter-Channel von Daimler „@daimler_news“ zu folgen zeigte den Weg in die Social Media Welt von Daimler auf. Die Daimler AG unterhält auf der Subdomain www.daimler.com/socialmedia ein Portfolio aus diversen Blogs, Social Network Plattformen sowie YouTube-Channels. Ebenfalls und sehr sympathisch als „Social Media Tipps“ verpackt kann man hier die Social Media Guidelines der Daimler AG sich ansehen und herunterladen. Ferner kommuniziert die Daimler AG via Themengruppen sowie zielgruppenorientiert, d.h. es existieren verschiedene separate themenspezifische im Social Media Network (u.a Twitter, Facebook) wie z.B. Daimler-News (für Unternehmensnachrichten) oder Daimler-Recruiting (für die Nachwuchsförderung).

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Facebook ist heute eines der erfolgreichsten Social Networks sowie eines der am schnellst wachsenden Unternehmen der Welt. Die Bedürfnisse der Menschen sich auszutauschen, am Leben von Familie und Freunden teilzuhaben, Erfahrungen und Erlebnisse auszutauschen sowie Empfehlungen zu geben und zu erhalten sind ungebrochen. Die Jungs von PH.Creative gehen einen Schritt weiter. Sie zeigen schonungslos in einer Facebook-Timeline-Grafik wo die Entwicklung (mit leicht britischem Humor) von Facebook bis zum Jahre 2025 hingeht.

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Ein Artikel von Ibrahim Evsan:

Wir haben uns eine zweite Welt geschaffen, außerhalb unseres eigenen Ichs, die digitale Welt aus Bits und Bytes. Aber das interessiert uns nicht mehr. Es funktioniert. Der internet-normierte Mensch, wir nennen ihn Fluid, tut nach Watzlawick alles, um “nicht nicht zu kommunizieren”. Wir lassen ein zweites Ich auf die Menschheit los, das sich durch unsere Online-Arbeit mit digitalem Leben füllt. Wir befüllen die “Maschine” Internet mit unseren Daten. Dabei lernen wir, die Maschine zu bedienen ohne dabei die Algorithmen zu verstehen. So handeln wir auch im Internet, besonders in Social Media. Die Maschine wird unser Lebensraum. Wir haben uns verlängert um das Internet. Die Hülle des Menschen, die ihn überall hin mit verfolgt. Schleichend, und ohne dass wir es uns bewusst sind, haben uns Maschinen die Arbeit abgenommen, aber auch die Arbeitswilligen zusammen gebracht. Crowdsourcing – die Verteilung der Aufgaben ins Netz ist heute für die fluiden Nutzer selbstverständlich.

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Im Juli letzten Jahres sollten sich meine beruflichen Weichen neu stellen. Nach 9 Jahren in der Herstellungsleitung/Programmgeschäftsführung des Kinderkanals von ARD und ZDF schreite es nach einem Neuanfang – der Wille mit alten Strukturen abzuschließen und der Ruf nach Neuem war sehr stark geworden. Die Entscheidung gemeinsam mit der Akademie Deutscher Genossenschaften ADG neue Wege im Bereich Social Media zu gehen reizten mich sehr. Die ADG ist ein Arbeitgeber die auf Management- aber auch auf der operativen Ebene Maßstäbe setzt. Ein lebendiges Wertesystem, die ADG-Strategie, ein Social Media Workshop (TABOR®) sowie persönliche Eruierungsgespräche bilden nunmehr die Basis für die ADG-Social Media / Web2.0 – Strategie.

Ich freue mich darauf gemeinsam mit der ADG zu wachsen – wenn es geht auch über uns hinaus.

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Presse

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