Meine Mutter sagte seinerzeit mal zu mir “Junge – erst überlegen, dann reden!”. Heute gilt dieser Ratschlag mehr denn je nicht nur im realen Leben sondern auch in der digitalen Welt insbesondere innerhalb der Social Networks. Informationen, Statusmeldungen, Meinungen und/oder Fotos verbreiten sich schneller im Internet als einem vielleicht manchmal lieb ist. Hier liegen Chancen und Gefahren sehr nah beieinander. Wir können heute gar nicht mehr Herr über unsere eigene Kommunikation sein, denn alles, was wir via Facebook, Twitter, Blogs und Co. im Netz veröffentlichen, ist in seiner Fülle nicht mehr beherrschbar. Die digitale Selbstbestimmung wird zur Herausforderung. Wir können nicht all´ unsere Posts, Einträge und Artikel nach Eigen- und Fremdbild reflektieren und auf etwaige Differenzen reagieren sondern müssen darauf vertrauen, dass unser Gesagtes und Gemeintes auch dem Verstandenen entspricht.
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